Archiv für Februar 2010

Die Top 100 der SpecFic (nach dem Westeros-Forum)

Samstag, 27. Februar 2010

Der Blog OF Blog of the Fallen hat mich auf diese Liste aufmerksam gemacht. (Ich habe nur die Hauptliste übernommen; es gibt noch Honorable Mentions usw.) Wie immer, kann man über einzelne Werke streiten (“Warum ist da so ein trivialer/prätentiöser Mist wie Lucifer’s Hammer/Borge’s Fictions dabei?”), aber insgesamt finde ich da viele interessante Einträge. Vieles, was man sich noch mal anschauen kann – allerdings für meinen Geschmack etwas zu unsicher, um blind darauf zu vertrauen. Wie bei Mem-Listen üblich, habe ich die von mir gelesenen gefettet. Hier die Liste:
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Chiang Mai

Freitag, 26. Februar 2010

Du Rose des Nordens. Umgeben von immergruenen Huegeln. Du entspannte, kleine Schwester des Molochs Bangkok.

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Kopfnuss, Holmes!

Samstag, 20. Februar 2010

Das Filmplakat von der offiziellen Website.

Ich bin diese Woche im Kino gewesen und habe den neuen Sherlock Holmes gesehen. Für den Uneingeweihten: Sherlock Holmes (Robert Downey jr.) und sein sonst so treuer Gehilfe Dr. Watson (Jude Law) haben den verbrecherischen Satanisten Lord Blackwood (Mark Strong) zur Strecke gebracht. Er hatte fünf Frauen für seine okkulten Rituale ermordet. Blackwood ruft kurz vor dem Termin beim Henker Holmes zu sich und gibt rätselhafte Anspielungen von sich – besondere Angst vor der Hinrichtung scheint er nicht zu haben. Kurz darauf wird er gehenkt und Watson bescheinigt den Tod des Gerichteten. Unterdessen macht Holmes sich das Leben schwer, denn Watson zieht aus und nicht nur das, er heiratet auch noch. Holmes lässt sich noch mehr als üblich gehen. Abwechslung bringt die verehrte Irene Adler (Rachel McAdams), die einen Auftrag für Holmes hat: Er soll Mr. Reordan finden. Während Holmes noch versucht Watson zur Mitarbeit zu überreden, trudelt eine ungewöhnliche Nachricht ein: Lord Blackwood ist von den Toten auferstanden – seine Gruft von innen aufgebrochen, der Friedhofswächter sah ihn selbst aus dem Grab steigen. Im Sarg findet sich statt Lord Blackwood der gesuchte Reordan. Ein höchst gefährlicher Fall erwartet Holmes!
Lohnt sich der Film anzuschauen?
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Fernsehen ist Moppelkotze

Samstag, 13. Februar 2010

Marcel Reich-Ranicki hatte vorletztes Jahr den Deutschen Fernsehpreis abgelehnt: “Ich finde es schlimm, dass ich das hier heute Abend erleben musste.” Nämlich sich den ganzen Preis-Müll anzuschauen, den: “Blödsinn, den wir hier heute Abend zu sehen bekommen haben.”
Oliver Kalkofe äußerte sich in einem Interview ganz ähnlich – es sei sehr bedauerlich, wie negativ sich die Programme entwickelt hätten; wer könne, würde sich sein Programm (via DVD etc.) selbst gestalten. So ziemlich alle Menschen, die ich kenne, haben Reich-Ranicki und Kalkofe im Kern recht gegeben: Es wird irrsinnig viel Schund gezeigt, und wenn mal was Gutes kommt, dann nur mit einstündiger Werbeunterbrechung (auf 100 min Film). Die Einzigen, die das fundamental anders sehen, sind Reich-Ranicki-Hasser, die alles schlecht finden, was er sagt.
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Voelkerverstaendigung

Freitag, 12. Februar 2010

…findet auf Koh Chang in Thailand statt. Ich dachte eigentlich, das beschraenkt sich vor allem auf Phuket und Pattaya. Aber auch hier ist die Liebe zwischen den Voelkern gross, vor allem zwischen aelteren Europaern und jungen Thai. Da soll mal einer sagen, die Welt waechst nicht zusammen.

Im Ernst, das ist schon befremdlich. Und zum Glueck fehlt mir das Detailswissen, wie diese Freundschaften zustande kommen.

Morgen geht es auf den Elefanten, da freue ich mich schon drauf.

Vermischte Eindruecke

Dienstag, 9. Februar 2010

Kamikazestrom

Verwandt mit der Ausbildung zum Kamikaze scheint mir der asiatische Starkstromelektriker zu sein. Das Gewirr der Freileitungen aehnelt dem generellen Verkehr in der Stadt Bangkok.

Das ist nicht das einzige das mit Suedeuropa vergleichbar ist. Auch hier laesst man seinen Wagen laufen, wenn man irgendwohin geht (natuerlich nur kurz).

Die Tastatur die ich in den Internetcafes benutze ist mnehrsprachig, die europaeische Variante ist aehnlich wie die Spanische, das Z und Y ist vertauscht und die Umlaute gibt es nicht.

Das Motorrad ist das Auto des Thailaenders. Getankt wird nicht an der Zapfsaeule, statdessen gibt es Flaschen, in denen der Sprit enthalten ist. Sind halt durstige Biester.

Heute habe ich das erste Mal die thailaendische Variante eines Fruehstuecks gewaehlt. Eine Glasnudelsuppe mit Huhn. gegessen mit Loeffel und Staebchen. War wirklich lecker.

Der Strand ist malerisch und haut einen weg, gerade wenn man noch die blasse Erinnerung an Schnee und Kaelte in sich traegt. Das indische Meer ist meins. Etwas warm und flach, ich denke, der Atlantik gefaellt mir da besser. Irgendwann muss der Pazifik dran glauben.

 

Hier noch ein Bild vom Chayo Praia (oder wie immer man den Fluss Bangkoks schreibt) samt der ortsueblichen Dschunken.

Drachenboot

Ersten Meinungen zu “Das Glück Saramees”

Dienstag, 9. Februar 2010

Mittlerweile ist die Kurzgeschichtensammlung auch bei Amazon erhältlich und so langsam tauchen auch die ersten Meinungen zu der Antho “Das Glück Saramees” auf, so schreibt z. B. Carsten Kuhr:

Christoph Weidler ist es dieses Mal gelungen eine Reihe namhafte Autoren für die Mitarbeit zu gewinnen. So mancher der Verfasser konnte auch schon bei einem der Großverlage punkten, und bereichert nun mit seiner oder ihrer Phantasie die titelgebende Stadt. Herausgekommen ist dabei ein bunter Strauß ganz unterschiedlicher Geschichten. Zum Teil erwarten den Leser ergreifende Schicksale, dann wieder blinde Habgier und auch aufrichtige Liebe. Das alles, stilistisch ansprechend und jeder Beitrag mit einer Originalillustration versehen. da kann sich so mancher der Publikumsverlage eine Scheibe abschneiden. Hier merkt man, dass Herausgeber, Autoren, Illustratorin und der Verlag mit viel Herzblut bei der Sache sind. Das Ergebnis kann sich, für einen gemessen am Gebotenen sehr moderaten Preis, wirklich sehen lassen. Wer also einmal eintauchen möchte in eine etwas andere Fantasy-Welt, abseits Potter’scher Eleven, Tolkienesquer Questen oder Conan’scher Muskelberge, der kann getrost zu den „Saramee“-Bänden greifen.

Die ganze Rezension ist hier nachzulesen!

und Andreas Flögel schreibt:

Da gibt es ein Wiedersehen mit Kronn, dem Barbaren, der schon seit dem ersten Heftroman dabei ist. Ein andermal versteckt sich die Handlung in einer langen Ansprache. Eine Geschichte bietet amüsante Parallelen zu einem bekannten maskierten Ordnungshüter mit Cape. All das unterhält den Leser auf immer wieder neue Art.

Die ganze Rezension ist hier nachzulesen!

Fremdgehen

Montag, 8. Februar 2010

Ich gebe zu, das ist mir zuletzt passiert. Ich gelobe aber Besserung. Hier mal ein Bild von mir in Bangkok.

Inmitten eines asiatischen Imbiss

Inmitten eines asiatischen Imbiss

Pazifismus meuchelt Entwicklungshelfer

Samstag, 6. Februar 2010

Folgendes Bild: Rechts im Vordergrund ist ein deutscher Soldat zu sehen. Er trägt den für Afghanistan üblichen gelb-braun gefleckten Tarnanzug. Der Soldat ist hoch aufgerichtet, der Rücken ist stark durchgebogen, der Kopf in den Nacken geworfen. Die Arme sind weit ausgestreckt, das G36 wird der schwarz behandschuhten Hand von der Fliehkraft entrissen. Die Beine sind nur leicht geöffnet. Der Betrachter fühlt sich bei dem Anblick leicht an den gekreuzigten Jesus erinnert.
Links hinter dem Soldaten steht eine Frau. Sie trägt die schwarze Tracht eines lutherischen Bischofs. Dunkle Haare umrahmen ihr hageres Gesicht. Ihre Füße stehen etwas weiter als schulterweit auseinander, sodass sie trotz der starken Beugung des linken Knies einen festen Stand hat; das rechte Bein ist durchgestreckt. Der Oberkörper ist nach vorn gebeugt und links in die Hüfte gedreht, sodass sie eine deutlich erhöhte Reichweite mit dem ausgestreckten linken Arm hat. Die linke Hand hat einen Dolch mit kreuzförmigen Griff gepackt, den sie dem Soldaten in den Rücken stößt. Ein böses Lächeln umspielt ihre schmalen Lippen, ihre taliban-braunen Augen funkeln tückisch.
Im Hintergrund sind hinter einem Dunstschleier die verblassenden Berge Afghanistans zu sehen.
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Geld für nichts

Montag, 1. Februar 2010

Carry Trades

Zitat:
Es ist eines der großen Geheimnisse der Finanzwelt. Niemand weiß so recht, um welche Summen es geht, nur, dass sie riesig sein müssen. Es geht um das Geschäft mit dem billigen Dollar, um die sogenannten Carry-Trades. Investoren verschulden sich in der US-Währung, weil es dort Kredite praktisch zum Nulltarif gibt – und schaffen das Geld dann in Regionen, wo die Zinsen höher sind. Nach Asien etwa oder Australien. Man sei “besorgt”, dass dadurch weltweit neue Vermögensblasen entstehen, sagt Weltbank-Volkswirt Hans Timmer. Daraus wird dann ein Problem, wenn Investoren ihr Geld eines Tages abziehen und die Blasen platzen.
Quelle

Carry Trades sind wahrscheinlich einer der Gründe für die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise. Damals hatten die Investoren in Yen Geld geliehen und in Dollar investiert.
Ist eigentlich praktisch. Ich leihe mir von einem Freund 10.000 Euro und gebe ihm nach diesem Jahr 10.100 Euro zurück. In der Zwischenzeit verleihe ich einem anderen Freund 10.000 Euro und bekomme 10.400 Euro zurück. Ohne selbst etwas investiert zu haben, bekomme ich die die Differenz von 300 Euro, eigentlich ohne Gegenleistung. Ich muss weder etwas herstellen, noch habe ich ein Risiko.
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