Artikel-Schlagworte: „Film“

Running Time – Murphy’s Law in 65 min

Samstag, 28. August 2010

Alles läuft bei mir schief, ich habe also nicht viel Zeit – daher heute nur eine Minikritik zu Running Time, einem eher unbekannten Film mit der einzigen männlichen Scream-Queen: Bruce Campbell. (Von dem man sowieso viel mehr sehen sollte.)
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Inglourious Basterds – Hmm, keine Ahnung; so ganz okay-ish.

Samstag, 7. August 2010

So, jetzt ist auch der neue Tarantino abgehakt. Wird ja einerseits hoch gelobt, andererseits scharf abgelehnt. So eine lauwarme Kritik gibt es selten. Aber der Reihe nach.


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The Limits of Control – Ein postmoderner “Stummfilm”

Samstag, 24. Juli 2010

So, jetzt habe ich auch Jim Jarmuschs neuesten Streich angesehen. Neues über den Plot habe ich nicht zu sagen – gibt sowieso nicht viel zu sagen; ein mysteriöser Schwarzer, der kein Spanisch spricht, macht eine Schnitzeljagd durch Spanien, die im herkömmlichen Sinne sinnfrei ist. Das ganze ist aber irrsinnig toll inszeniert. Wunderbare Einstellungen, großartiger Soundtrack, brillante Schauspieler. Aber eben kein Plot. Ich denke, Georg Seeßlen beschreibt den Film treffend. Ich war allerdings nicht ganz so sehr vom Film begeistert; die erste halbe Stunde war ich hin und weg; die zweite halbe Stunde war ich noch interessiert; die dritte halbe Stunde habe ich mich ein wenig gelangweilt; die letzten zwanzig Minuten (Showdown!) war ich dann wieder interessiert und danach etwas vom belanglosen Ende enttäuscht. Etwas mehr als ästhetische Bilder und doppeldeutige Selbstreferenzen erwarte ich schon; auch ein bisschen Aussage wäre schön – die Bilder sind reine Projektionsfläche. Da haben mir Dead Man und Ghost Dog erheblich besser gefallen. Ab in die zweite Reihe.

Oliver

Appaloosa: Eine Re… Re… Wie heißt das Wort, das ich suche? Eine Revision zu einem eigenwilligen Spätwestern

Samstag, 29. Mai 2010

In Appaloosa treffen zwei seltsame Menages a trois zusammen
Zugegeben, das Wortspiel ist im Englischen viel besser. Also, ich habe vor Kurzem mir Ed Harris’ Western “Appaloosa” gegönnt. Er hat eher mäßige Kritiken bekommen – zu “talky”. Ich fand ihn durchaus gelungen.
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Rashomon oder der Utilitarismus des Individuums

Samstag, 22. Mai 2010

Rashomon gehört zu meinen Lieblingsfilmen von Akira Kurosawa. Dabei ist der Plot des 88 Minuten Films schnell erzählt: Drei einfache Männer (ein Holzfäller, ein Priester und ein Schurke) treffen sich während eines scheußlichen Regengusses in einer Tempelruine. Zwei von ihnen sind verwirrt und verunsichert. Sie hatten gerade in einer Gerichtsverhandlung Unglaubliches gehört. Ein reisender Samurai und seine Frau waren von einem Straßenräuber überfallen worden. Der hatte den Samurai in eine Falle gelockt, überwältigt und gefesselt, um vor seinen Augen die Frau zu vergewaltigen. Dann ist der Ablauf etwas unklar, weil alle Augenzeugen den Fall unterschiedlich schildern. Am Ende jedoch ist der Samurai tot, die Frau in ein Kloster geflüchtet und der Räuber mit den Habseligkeiten des Samurai auf und davon, bis ihn ein Kopfgeldjäger überwältigt und vor Gericht bringt.
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Filmkritik: Franklyn – Die Wahrheit trägt viele Masken

Samstag, 17. April 2010

“Franklyn” ist ein britischer Film aus dem Jahr 2008. Hat (angeblich) für viel Furore auf den Fantasy Filmfest Nights 2009 gesorgt. Ich hatte bisher noch nichts von ihm gehört, neulich aber für fünf Euro bei S**** gesehen. Da mir die Bilder gefielen – ein Maskierter, eine Stadtkulisse wie aus MacLeods “Aether” – habe ich ihn mitgenommen. Hat der Film auch als Ganzes gefallen?
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Fünf großartige Kriminalkomödien

Samstag, 13. März 2010

Ich liebe anständige Krimikomödien. Leider gibt es zu viele Krimikomödien, die zu einer kruden Mischung aus absurder Action und blödsinnigen Albernheiten neigen – ein Paradebeispiel sind die späteren “Police Academy”-Filme; man kann sich schon darüber streiten, inwiefern die früheren dazugehören, aber bei den späteren gibt es kein Vertun: Das ist äußerst plump. Den guten Krimikomödien gelingt es, die Spannung des Krimis – Wer war’s? Wie entkommt man der gefährlichen Situation? Wie schnappt man den Gangster? – im dem Humor der Komödie. Es bietet sich meist ein sarkastischer, makabrer Humor an – man findet den in vielen Filmen Hitchcocks. Es gibt aber auch andere Mischungen. Hier ein paar, die sehr gelungen sind:
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Kopfnuss, Holmes!

Samstag, 20. Februar 2010

Das Filmplakat von der offiziellen Website.

Ich bin diese Woche im Kino gewesen und habe den neuen Sherlock Holmes gesehen. Für den Uneingeweihten: Sherlock Holmes (Robert Downey jr.) und sein sonst so treuer Gehilfe Dr. Watson (Jude Law) haben den verbrecherischen Satanisten Lord Blackwood (Mark Strong) zur Strecke gebracht. Er hatte fünf Frauen für seine okkulten Rituale ermordet. Blackwood ruft kurz vor dem Termin beim Henker Holmes zu sich und gibt rätselhafte Anspielungen von sich – besondere Angst vor der Hinrichtung scheint er nicht zu haben. Kurz darauf wird er gehenkt und Watson bescheinigt den Tod des Gerichteten. Unterdessen macht Holmes sich das Leben schwer, denn Watson zieht aus und nicht nur das, er heiratet auch noch. Holmes lässt sich noch mehr als üblich gehen. Abwechslung bringt die verehrte Irene Adler (Rachel McAdams), die einen Auftrag für Holmes hat: Er soll Mr. Reordan finden. Während Holmes noch versucht Watson zur Mitarbeit zu überreden, trudelt eine ungewöhnliche Nachricht ein: Lord Blackwood ist von den Toten auferstanden – seine Gruft von innen aufgebrochen, der Friedhofswächter sah ihn selbst aus dem Grab steigen. Im Sarg findet sich statt Lord Blackwood der gesuchte Reordan. Ein höchst gefährlicher Fall erwartet Holmes!
Lohnt sich der Film anzuschauen?
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Fernsehen ist Moppelkotze

Samstag, 13. Februar 2010

Marcel Reich-Ranicki hatte vorletztes Jahr den Deutschen Fernsehpreis abgelehnt: “Ich finde es schlimm, dass ich das hier heute Abend erleben musste.” Nämlich sich den ganzen Preis-Müll anzuschauen, den: “Blödsinn, den wir hier heute Abend zu sehen bekommen haben.”
Oliver Kalkofe äußerte sich in einem Interview ganz ähnlich – es sei sehr bedauerlich, wie negativ sich die Programme entwickelt hätten; wer könne, würde sich sein Programm (via DVD etc.) selbst gestalten. So ziemlich alle Menschen, die ich kenne, haben Reich-Ranicki und Kalkofe im Kern recht gegeben: Es wird irrsinnig viel Schund gezeigt, und wenn mal was Gutes kommt, dann nur mit einstündiger Werbeunterbrechung (auf 100 min Film). Die Einzigen, die das fundamental anders sehen, sind Reich-Ranicki-Hasser, die alles schlecht finden, was er sagt.
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Hellboy II: Die Goldene Armee – Inkarnation des Zeitgeists

Samstag, 30. Januar 2010

Letzte Woche hatte ich mir nicht nur “The International” gekauft, ich hatte mir auch “Hellboy II” gekauft.
Es geht um Prinz Nuada (Luke Goss), der die Faxen dicke hat: Einst wollten die Menschen alle Fabelwesen ausrotten, sie hatten es auch fast geschafft, da ließ der Elfenkönig Balor (Roy Dotrice) eine Armee aus Goldenen Uhrwerkgolems bauen, die unbesiegbar war. Die Menschen wurden vernichtend geschlagen, doch Balor plagt das Gewissen und so ließ er das Kontrollinstrument (eine goldene Krone) in drei Teile spalten: Einen behielt er, einen gab er seiner Tochter Prinzessin Nuala (Anna Walton), einen gab er den Menschen. Nuada konnte diesen Schandfrieden nicht gutheißen und ging ins Exil. Ca. 10.000 Jahre später beschließt er, dass es so nicht weitergehen kann – die Menschen zerstören zu viel der Natur. Er tötet die Menschen, die einen Teil der Krone besitzen (dekadente Kunstsammler), drängt seinen Vater, seinen Teil herauszugeben, dieser weigert sich und wird von seinem Sohn getötet, doch bevor er sich seiner Zwillingsschwester zuwenden kann, hat sie sich aus den Staub gemacht. Hellboy (Ron Perlman), Liz Sherman (Selma Blair), Abe Sapien (Doug Jones), Johann Krauss (Seth MacFarlane/James Dodd, John Alexander) und der Rest der B.U.A.P. nehmen die Spur mit Ermittlungen aufgrund der getöteten Kunstsammler auf, bald kommt es zu einer tragischen Liebesbeziehung zwischen Nuala und Abe und einer telenovelaesken Liebesbeziehung zwischen Hellboy und Liz, während man Nuada hinterherjagt.
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