Reisen bildet. Und manchmal entdeckt man Parallelen zu eigenen Erfahrungen.
Heute traf ich einen Amerikaner, den ich gestern auf dem Marktplatz in Luang Prabang kennengelernt habe. Nach ein paar schönen Geschichten über einen Hurrican am Südzipfel Mexikos und einem Monsumregen, der ihn eine Meile vor der thailändischen Kueste erwischte, erzählte er mir, dass er ein Buch geschrieben habe.
Autoren gibt es halt überall und ich freue mich, einen Gleichgesinnten getroffen zu haben. Auf meine Frage, wo es denn erschienen wäre, kam die Antwort, dass es noch unveröffentlicht wäre, er aber einen Verlag an der Hand habe. Er müsste nur 10.000 US $ investieren, der Verleger würde selbst die gleiche Summe bereitstellen, um die Unkosten des Buches zu begleichen und es auf den Markt zu bringen, alles natürlich schriftlich fixiert mit erhöhter Tantieme für den Autor. Der Verleger selbst sei mit dem Dalai Lama bekannt (er hat ihn wahrscheinlich einmal getroffen, so vermute ich, frage aber nicht weiter nach).
Weiter erzählt er von einer Dreiteilung des Verlagsgeschäftes: Publikumsverlage, Selbstverleger und in der Mitte solche wie sein Kleinverlag, bei dem er ins Auge gefasst hat, zu veröffentlichen. (weiterlesen…)