Ausschreibung: Kurzgeschichte Crime & Fantasy für die kommende Saramee-Anthologie!

12. Januar 2012

Die Stadt Saramee – ein Schmelztiegel von Abenteurern, Glücksrittern, Vertriebenen und verlorenen Existenzen auf der Suche nach einem neuen Weg zum Leben, Ruhm, Reichtum und einen Neuanfang in ihrem Leben. Doch, werden sie ihren Neuanfang auch in Saramee finden…?

Das Projekt ist inspiriert von Robert Asprins “Diebeswelt”. Das Team Chris Weidler, Chris Schlicht, Sylke Brandt, Markus K. Korb, Martin Hoyer, Karl-Georg Müller, Dirk Wonhöfer, Michael Schmidt und Christian Endres hat eine faszinierende Welt erschaffen, in die der Leser seit Januar 2005 zunächst in einer 11bändigen Romanserie eintauchen konnten. Seit 2007 erscheinen 200-Seiten-Paperbacks mit einer größeren Anzahl Storys pro Band.

“Saramee” wurde dreimal für den Deutschen Phantastik Preis in der Kategorie “Beste Serie” nominiert.

Gesucht wird eine Kurzgeschichte für die kommende Saramee-Anthologie!

Kernpunkt sollen bei dieser Anthologie Geschichten in der Mischung Fantasy, Crime, Thriller, Horror und Mystery, eingebettet in der Stadt Saramee (www.saramee.de) , sein. In der Story sollten wenn möglich, die drei Ermittler (Balvin Croft, Janir und Abal / siehe www.saramee.de) der Sondereinheit der Wache Saramees vorkommen, welche auf der Jagd nach Gewaltverbrechern sind. Hierbei ist es egal, ob die Story aus der Sicht des/der Täter/s, aus der Sicht der Ermittler oder aus dritter Sicht erfolgt, ebenso ob die Ermittler Haupt-, Neben- oder Randfiguren in der Story sind.

Die Stadt Saramee bietet durch seine Vielfalt und Flair viele Möglichkeiten, und besonders, dass hier Autoren aus unterschiedlichen Genre ihre Einflüsse anhand ihrer Storys in die Stadt einbringen können, gibt allen Schreibern eine große Freiheit und heimisches Gefühl für ihre ganz eigenen Geschichten.

In Saramee gibt es keine Magie und keine Zwerge oder Elfen, aber neben den Menschen eigene Rassen und Völker, ebenso gibt es Alchemie, Glaube an Zauberei/Magie (Voodoo ähnliches), Glaube an Dämonen, Besessene, Unerklärliches, Mysterien, Legenden, Verschwörungen, Sekten, Serienmörder, usw.. ( Infos unter www.saramee.de)

- Einsendeschluss 29.02.12
- 12.000 bis 22.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen)
- die ausgewählte Story wird mit einer Illustration begleitet
- die Handlung sollte direkt in der Stadt sein
wenn möglich sollten die Protagonisten Croft, Abal und Janir mit in der Story vorkommen
- “Entlohnung” zwei Belegexemplare der Printausgabe und ein Exemplar des eBook
- die Anthologie erscheint, sowohl als Printausgabe wie auch als eBook, dann im Atlantis Verlag
- Einsendungen an: saramee(ät)fantasyguide.de

Aus allen eingereichten Storys wird eine Story für eine Veröffentlichung in der Anthologie ausgewählt!

This movie sucks (at least, a little bit): Vampire in Brooklin

1. Oktober 2011


Heute gibt’s wieder nur eine kleine Kritik zu einem Film, der es nicht in meine Halloween-Filmtipps schafte:
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Alles Moppelkotze

25. September 2011

Ich habe heute Hagen Rether gesehen. Der hat seine “Alles finden die raus”-Nummer abgezogen (“Jetzt haben die rausgefunden, dass Atomkraft gefährlich ist. Im März haben die es rausgefunden. Wir haben das schon 1985 in Erdkunde gelernt. … Jetzt haben die rausgefunden, dass Gaddafi ein Schurke ist – wir haben das schon 1985 in Erdkunde gelernt. … Vor fünfundzwanzig Jahren war Tschernobyl und Tripolis wurde bombardiert – dieses Jahr war Fukushima und Tripolis wird bombardiert. Sind sie auch so gespannt, wie es weitergeht?”)
Recht hat er. Eigentlich wissen wir das doch alles. Wir als Gesellschaft, ich als Teil der Gesellschaft.
Hab vorhin beim Stöbern dieses Musikvideo gefunden und frage mich, wie ich das vergessen konnte.
Genau das meinte Arnold Gehlen, als er vom Ende der Geschichte sprach: Es wird immer wieder die selbe Platte abgespielt, nur das Cover wird ausgewechselt, und wir sind zu blöde, um es zu bemerken.

Oliver

Jo-Ho-Ho und ‘ne Buddel voll Rum! – Talk Like a Pirate Day

17. September 2011

Bei der Frage, warum ich mal wieder Rum trinken sollte, schaute ich auf den Kalender und – tada! – am 19. September ist der “Talk Like a Pirate Day”! Kennt ihr nicht? Lügner! Traditionellerweise trifft sich die Clique, schaut einen Piratenfilm, spricht wie ein Pirat und trinkt Rum. Meistens schauen wir einen “Fluch der Karibik”-Filme oder einen Klassiker, weil wir stets vergessen, wann dieser verflixte Feiertag ist.
Hier für die Ratlosen und Kurzentschlossenen vier Filmtipps:
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Sein oder Nicht-Sein: Das Schloss des Schreckens

10. September 2011


Heute wieder nur eine kleine Kritik zu einem Klassiker des Gruselfilms: Diesen Beitrag weiterlesen »

Auf dem Kriegspfad

3. September 2011

In meinem anderen Leben – also da, wo ich morgens in ein Büro gehe, um Dinge anzustellen, für die ich dann später Geld bekomme – hat sich was geändert, daher werde ich erst mal etwas weniger bloggen.
Heute gibt es nur den Hinweis auf “Warrior’s Way”. Das ist ein neuseelänisch-südkoreanischer Weird-Western-Wuxia-Mix. Hört sich komisch an? Ist es auch. Es geht einerseits um den besten Assassin, der kurz vor Vollendung seiner Lebensaufgabe entdeckt, wie ätzend ein Dasein als Mörder doch ist. Er greift sich das designierte Opfer (ein weiblicher Säugling) und wandert nach Amerika aus. In der Niederlassung eines Wandervarietés lässt er sich als Wäscherreibetreiber nieder und freundet sich mit einer Messerwerferin an, die ums Verrecken nicht trifft. Diese wurde einst beinahe vergewaltigt & ermordet und sinnt nun auf Rache. Es gibt bizarre Freaks, mysteriöse Ninjas und fiese Westernbanditen. Einen klaren Plot kann man kaum benennen – der Assassin hat einen Flucht-Plot, die Messerwerferin einen Rache-Plot, zwischendurch kommen beide einander näher und es gibt eine Mischung aus Romanze und Entwicklung. Ein bisschen wie Yin&Yang. Viele Gegensätze, die sich ein wenig vermischen, und von außen rund.
Insgesamt ist der Film eher durchwachsen – wenig originell, eher oberflächlich. Ein paar Glanzlichter gibt es aber doch: So ist die Messerwerferin eindeutig eine Piratin, auch wenn es in der Nähe der Stadt nur Wüste und weder See, noch Schiffe gibt, und sie auch niemanden überfällt – sie ist trotzdem eine Piratenbraut.
Dann ist der Film zwar oberflächlich, die Oberfläche ist aber schick surreal: Der Assassin geht über das Meer in ein fernes Land im Westen. Da ist alles eine rot-braue Wüste. Alles ist staubig und tot, der Himmel immer (?) blutig-rot. Kurzum: Es ist nicht real, darum ergibt es auch wenig Sinn, sich über den Mangel an Realismus aufzuregen, wie es manche Kritiker tun. Schönster diesbezüglicher Moment: Der Assassin ist gerade in der Stadt angekommen, geht, von lauter bizarren Freaks begafft, durch die staubigen Straßen zum schäbigen Hotel; er öffnet die Eingangstür und stellt fest, dass das Hotel nur eine Kulisse ist.
Vieles in der Varieté-Stadt nur Oberfläche.

Also, wenn der Film mal im Tie-Wie läuft oder billig auf DiViDi zu schießen ist, schaut mal rein, wenn ihr auf surreale Oberflächen steht (und vielleicht auch ein Herz für Weird-Western-Wuxia-Mischungen habt).

Oliver

Hat Borges phantastische Werke verfasst?

27. August 2011

Wenn man Alfonso de Toro folgt, dann nicht. Heute gibt es wieder eine Fortsetzung aus dem von Elmar Schenkel, Wolfgang F. Schwarz, Ludwig Stockinger und dem zuvor genannten Autor selbst herausgegebenen Sammelband “Die magische Schreibmaschine. Aufsätze zur Tradition des Phantastischen in der Literatur” und zwar den Artikel “Überlegungen zur Textsorte ‘Fantastik’ oder Borges und die Negation des Fantastischen: Rhizomatische Simulation, ‘Dirigierter Zufall’ und semiotisches Skandalon” – ich dachte, ein Artikel zum 112. Geburtstag von Jorge Luis Borges (er wurde am 24. August 1899 geboren) passe ganz gut.
Also zum Artikel, den ich im Folgenden NdF abkürzen will.
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Wenn einer eine Reise tut …

25. August 2011

… dann kann er viel erzählen, so heißt es. Und wenn es eine große Reise ist, dann höchstwahrscheinlich noch mehr.

Daher habe ich viel zu erzählen über meine Reise ins Land der Ringe. Andere nennen es Neuseeland oder – in der Maori-Sprache – Aotearoa, das Land der langen weißen Wolke. Allerdings beschränke ich mich in meiner Artikel-Serie Im Land der Ringe im wesentlichen auf das, was mit Der Herr der Ringe-Trilogie zu tun hat.

Aber natürlich bietet Neuseeland an und für sich selbst genug, damit es sich lohnt, diese Land am andere Ende unserer (europäischen) Welt zu besuchen. Das fängt in Auckland an und hört im Fjordland-Nationalpark noch lange nicht auf. Es war ganz sicher nicht die letzte Reise dorthin!

Auf alle Fälle aber ist es einfach beeindruckend dort gewandelt zu sein, wo Heroen wie Gandalf, Frodo, Aragorn … ihre Füße hingesetzt haben. Daher auch an dieser Stelle eines meiner Lieblingsbilder:

Das restaurierte Beutelsend

Wer mehr zu meiner Reise ins Land der Ringe lesen möchte, der sei zu meiner Artikelserie eingeladen. Und hier wie dort ist natürlich Feedback gerne gesehen (aber kein Muss!)

Über die verkommene britische Gesellschaft

20. August 2011

In den letzten Tagen hat die britische Polizei etliche Razzien durchgeführt und die Gerichte haben weit über tausend Jugendliche mit Gefängnisstrafen belegt. Wie war es dazu gekommen? Abstrakt gesprochen, schlug eine Mahnwache in London am Freitag den 12. August in Krawalle um und diese Ausschreitungen setzten sich zwei weitere Nächte lang fort. Es wurden zahlreiche Läden geplündert, ein paar Häuser angezündet und unzählige Menschen verletzt. Die Londoner Polizei stand zunächst recht ratlos daneben und bekam die Angelegenheit nicht unter Kontrolle: 6.000 Beamte reichten für London nicht aus. Schon am Sonntag bildeten sich Bürgerwehren, die ihr Hab und Gut mit Gewalt verteidigten. Am Montag wurden dann – allein für London – 16.000 Beamte mobilisiert und seither blieben die Krawalle aus.
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Feiert ihr noch oder mauert ihr schon?

13. August 2011

Heute kommt man in Deutschland am Mauerbau nicht vorbei. Und es nervt.

Die Mauer wurde 1961 gebaut und sie ist das Produkt ihrer Zeit. Zu verantworten haben sie Ost und West genauso.
Die DDR war eine Diktatur, jedes Opfer eines zuviel. Kein Staat hat das Recht, seine Bürger einzusperren und ihnen Gewalt anzutun. Darüber sollte man heute sprechen.

Und man sollte sich fragen, ob wir genügend dafür tun, dass unser Land tatsächlich die bessere Gesellschaft darstellt.

Was sind freie Wahlen wert, wenn alle Parteien gleich sind?
Was nützen offene Grenzen, wenn man kein Geld für Reisen hat?
Was bringt Meinungsfreiheit, wenn keiner zuhört?
Was bringt der Rechtsstaat, wenn er kafkaeske Züge trägt?

Manchmal braucht es keinen Beton um Mauern zu errichten.